Boombox

Diesen Artikel hab ich schon vor einer Ewigkeit angefangen und jetzt poste ich den mal endlich.

Ich hab mit Nico eine Boombox / portables Soundsystem gebaut. War eigentlich für den Sommer gedacht und ist auch im August/September fertig geworden, allerdings wurde das Wetter grauenhaft schlecht. Daher konnte ich die Box bisher nur auf dem Balkon statt im Park verwenden.

Specs

Ich beschreib sie mal so:

Speakers: JBL Hamann GTO938 – 3 Wege Lautsprecher
Verstärker: Blaupunkt THA275 PnP (Class-D)
2x 90 Watt RMS, 300 Watt Peak
Eingänge: 1x Line-In Chinch mit Lautstärkeregelung, 1x 3,5mm Klinke (volle Lautstärke – Muss über das Gerät geregelt werden)
Ausgänge: 1x Line-Out Chinch, für eine zweite Box oder FM-Transmitter.
Box: 12mm OSB-Platten
Getrennte Kammern pro Speaker
Akku: Wartungsfreier Bleiakku 12V, 45Ah – Die Box lief jetzt einige Nachmittage und Spannung liegt immer noch bei 12,4V (entladen heißt 10,4V so um den dreh), bisher musste ich sie noch nicht wieder aufladen.
Gewicht ca. 20kg davon 14kg für den Akku.
Zugang zum Verstärker

Fotos:

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Die Box war erst schwarz! In der Sonne ist die Box allerdings extrem heiß geworden, daher hab ich sie danach mit Chrom-Lack lackiert.
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Blick bei geöffneter Wartungsklappe

Was noch zu erledigen ist:

Automatische Abschaltung gegen Tiefentladung des Akkus.

Dies soll mit einem Spannungsteiler geschehen, der einen selbstsperrenden MOSFET schalten soll. Der MOSFET regelt dann ob der Remote-Eingang ein High-Signal bekommt und den Verstärker samt Speaker ein- bzw. ausschaltet. Der MOSFET versorgt dann auch den Spannungsteiler der ihn selbst schaltet. Um das Henne-Ei-Problem zu lösen, muss der der MOSFET mit einem Handschalter gebrückt werden. Da der MOSFET zum Starten manuell gebrückt werden muss, kann nach einem Abschalten wegen Tiefentladung die Box nicht mehr angehen wenn der Akku sich vermeintlich erholt hat und die Spannung mal wieder über die Schaltschwelle springt.

Letzter Mond für vier Wochen

Kizomba lief heute gut, aber bei Salsa war ich heute total im Eimer. Im Nebenraum vom großen Saal hab ich den Rhythmus irgendwie doppelt gehört. Mit dem Wechsel in den großen Saal ging es dann, aber gleichzeitig wurde auch ein neuer Song gespielt, also weiß nicht ob es auch daran lag 1ich hab ab und zu das gefühl das manche Timbas einfach zu viele Percussions auf einmal spielen oder irgendwelche Cowbells nicht zu den Claven passen oder die Raumakkustik war. Und ab und zu war das Lied auch total leise.

Und dann hab ich irgendwie in letzter Zeit das Problem das mir Figuren immer erst danach einfallen. So das ich die ganze Zeit die gleichen Basis Enchufla-, Setenta- und Sombrero-Kombinationen tanze, dabei kann ich viel mehr Figuren wenn man sie z.b. in der Rueda ansagen würde. 2vielleicht ist das auch ein Outsourcen von Kreativität, oder ich sollte gedanklich den Cantante machen.

Figuren wie der Sombrero sind ja eigentlich relativ kurz, aber man kann die ja mit zusätzlichen Drehungen, im Kreis laufen, hin und her schieben oder herumziehen verlängern, hat heute irgendwie nicht geklappt. Insgesamt aber durch die Leute, die ich heute traf und die Tänze mit ihnen ein guter Abend. Vielen Dank euch und Gute Nacht!

Fußnoten   [ + ]

1. ich hab ab und zu das gefühl das manche Timbas einfach zu viele Percussions auf einmal spielen oder irgendwelche Cowbells nicht zu den Claven passen
2. vielleicht ist das auch ein Outsourcen von Kreativität, oder ich sollte gedanklich den Cantante machen

Trip nach Vietnam

In einer Woche geht es los, ich fliege nach Việt Năm. Ich hab vor dies als Kick-Off zu nutzen, um vietnamesisch zu lernen.

Was schon mal sympathisch ist; die vietnamesische Sprache kennt keine konjugierten Verben. Ist schon mal eine Erleichterung, da ich wohl mit den sechs Tönen genug beschäftigt sein werde.

Fool me once (Kizomba)

Ich bin jetzt doch zu dem Schluss gekommen, dass ein Basic#3 (nicht gelaufen) so führbar ist, das auch die Unterschiede zum Basic#2 spürbar sind. Daraus folgt: Basic#3 ist wieder in meinem Repertoire drin.

Wenn man jedoch zweimal den Basic#2 getanzt hat und nach diesen acht Zählern auf den Basic#3 auf der Stelle wechselt, dann tanzen viele aus Gewohnheit den Basic #2 weiter. Daher das Gewicht wieder zurück verlagern und mit jeder erdenklichen Kontaktmöglichkeit signalisieren, dass keine oder kaum Seitwärtsbewegung stattfinden wird.

Oft hab ich beobachtet das dies auch passiert, wenn man von Basic#3 auf Basic #2 wechselt. Quasi das aus der Erwartung das ein weiterer Basic #3 kommt wird dieser getanzt, obwohl ein Basic#2 kommt. Nur ist es hier für die Frau leichter schnell zu korrigieren, indem sie mit links noch den Schritt nachzieht.

Warum erzähl ich das? Ich glaube man kann sich das auch zu nutze machen. Es gibt Figuren in denen man die Tanzhaltung öffnet, man einen Schritt nach links setzt und den rechten Fuß leicht nach rechts zieht bzw. dreht. Wenn man diese Figur nach einem Basic#2 (als üblichen Lückenfüller oder zum “eintakten”) ausführt und den Schritt nach links setzt, dann kann es sein das sie denkt es könnte ein weiterer Basic#2 werden und sie mit links zweiten Schritt vom Basic#2 sofort nachlegt. Da man selbst nach den rechten Fuß leicht nach rechts dreht wird man dann den Kontakt verlieren. Die Lift-Figur zur Seite wird dann nicht funktionieren, weil die Schuhsohle von ihr nicht mehr erreichbar ist und der Beinkontakt sowieso weg ist. Wenn man allerdings z.B. nach einer Lady-Saida den Basic#3 anfügt (bietet sich ja an, sind ja noch 3 Zähler bis der Takt voll ist) kann man hoffen das sie beim bei den Zählern 1 und 2 auf der Stelle bleibt (zwar in der Erwartung das ein Basic#3 oder Basic#1 kommt) und der Kontakt zum Führen der Lift-Figur erhalten bleibt.

Kizomba