Tag 2 bis 6

Ich lerne immer mehr Wörter, hauptsächlich geht es dabei immer um Essen.
Die Tage wurden verbracht mit dem Besuchen von Verwandten, ganz viel trinken von grünem Tee. Ansonsten steht immer mal wieder Sightseeing auf dem Programm. Ich war jetzt im Botanischen Garten, am West-See dem Hồ Tây ich bin etwas durch das alte Viertel, Hoàn Kiếm, gefahren. Im alten Viertel, war ich mit meinem Cousin in der Bar Green Pepper im Bier Eck von Hà Nội 1Mehr zum Bier Eck hier: http://youtu.be/9jerRrimCR4, wo wir zwei Israelinnen, einen Italiener aus Genua und eine Engländerin aus Manchester bzw. London trafen.  Ich bestellte Fries für alle, die allerdings sehr nach Kokos schmeckten, das ganze serviert mit einem scharfen Dip. Das Nachtleben ist in Hà Nội reglementierter. Anders als in Sài Gòn schließt hier alles um 12 Uhr.
Mit meiner Cousine habe ich einige alte Tempel besucht, was immer damit endete irgendwo außerhalb zu Essen. Es gibt hier viele interessante Gerichte. Meine Favoriten sind bisher definitiv Phở Bò morgens und Bún Chả zum Mittag. Aber auch alles was in Reispapier gewickelt werden kann ist großartig.
Es gibt hier paar interessante Süßspeisen,  die oft aus Tofu oder Karamell bestehen.

Die letzten zwei Tage waren sehr verregnet, heute hat es aber zum Glück bereits langsam nachgelassen. Mit einigen Verwandten bin ich heute aufs Land in indie Ha Năm Provinz gefahren. Ich hab hier 80 Kilometer von Hà Nội entfernt immer noch volles Netz mit HSDPA, was mir allerdings wenig bringt, da ich aufgrund der vielen 3G-Nutzung bereits seit 400 MB gedrosselt bin. Ich müsste eigentlich mal mein Volumen aufstocken, das wird mich 30000đ (1,14€) kosten um weitere 500 Megabyte wieder ungedrosselt unterwegs zu sein.

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Fußnoten   [ + ]

1. Mehr zum Bier Eck hier: http://youtu.be/9jerRrimCR4

Welcome to Ha Noi (Tag 1)

Wir sind jetzt in Ha Noi angekommen. Die Anreise war etwas beschwerlich. Ich fuhr von Berlin nach Hannover um gemeinsam mit meinem Vater zum Frankfurter Flughafen zu fahren.
Die Fahrt nach Frankfurt dauerte ohne Umstieg 2,5 Stunden. Mit dem Langsamsten Teil zwischen Kassel und Frankfurt.
In Frankfurt die erste Verwirrung. An unserem Check-In Schalter stand der Flug vom Vortag dran. Ich dachte es sei nur ein vertipper. Nach dem wir erst an der falschen Schlange standen, denn es war tatsächlich der gestrichene Flug vom Vortag 1aufgrund einer technischen Schwierigkeit.
Dann machte sich das Gerücht das nun doch der Check-In für VN36 (der vom 31ten) da der Flug vom Vortag den Startslot von unserem Flug einnahm und auch unsere Maschine verspätet wäre, versuchte das Fraport-Personal die Leute auf die freien Plätze des Vortagsflug umzubuchen. Dabei wuchsen natürlich die Schlangen am Schalter und es gab viel Theater weil Leute ihre Verbindungsflüge nach Tokyo oder Seoul kriegen wollten oder weil sie doch Premium Economy gebucht haben und nicht Economy fliegen wollten. Und natürlich war zusammen sitzen nicht immer möglich. Auch mein Papa und ich wurden auf den Vortagsflug geschoben als dort noch drei Plätze frei waren und wir saßen zwei Sitzreihen von einander entfernt.
Der Flug startete mit einer Stunde Verspätung um 15 Uhr von Frankfurt da es immer noch dauerte das alle Passagiere eintrudelten. Relativ zügig begann die Crew mit dem Mittagessen. Ich hatte Hähnchenbrust mit Kartoffelauflauf.
Der Service war großartig und die Stewardessen in weinroten Ao Dai verteilten immer wieder Kaffee, Grünen Tee, Wein, Saft und Wasser. Und es gab auch Sandwiches zu essen einfach so zwischendurch. Zwei Stunden vor der Landung gab es dann noch mal Frühstück mit Brötchen, Obstsalat und mariniertes Schweinefleisch auf gebratenem Reis.
Wir landeten um halb Acht Uhr morgens Hanoier Ortszeit. Man stieg aus und erlebte erstmal brütende Hitze – 27°C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit 2Sichtweiten bis einem Kilometer laut dem Piloten.

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Wir fuhren erstmal mit dem Taxi zur Wohnung. Mit 60 km/h schlängelten wir uns über Highways und enge Straßen in die Innenstadt von Hanoi. Wir kamen an packten unsere Sachen aus. Danach ging es zu meiner Tante, ein paar Straßen weiter, zum Mittagessen.

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Danach fuhren wir mit dem Bus um meinen Großvater zu besuchen. Die Busse fahren hier auf festen Routen, allerdings kann sich aufgrund von ‘Einbahnstraßen’ kann die Rückfahrtroute such schon mal unterscheiden. Ein Bus fährt immer mit einem Fahrer und einem Fahrkartenverkäufer der Fahrkartenverkauf er sorgt hier auch als Platzanweiser, besonders für alte Fahrgäste denen dann ein Sitzplatz freigemacht wird. Hop-on und eine Fahrt beliebiger Länge kostet 7000 Dong also etwa 26¢. Der Verkehr hier ist schon aufregend aber ich finde man gewöhnt sich schnell. Man macht einfach keine hektischen Sprünge über die Straße man geht langsam und berechenbar über die Straße mischt sich ein den Verkehr und wieder raus. Natürlich guckt man, und achtet darauf das die anderen auch gesehen haben. Die anderen weichen dann aus oder fahren langsamer. Was sollen sie auch machen? Einen umfahren? Es bleibt nichts anderes übrig als ein bisschen zu hupen und sonst entspannt zu bleiben. Am Abend nach dem Abendessen, mit sehr leckeren Nêm 3Frühlingsrollen und Hähnchen mit Zitronengras, hab ich mir noch mit meinem Cousin eine SIM-Karte von Viettel besorgt.
Telefonate kosten jetzt einige hundert Dong und ich hab 600 MB Datenvolumen bei bester 3G Abdeckung (HSDPA) – was die Performance von Vodaphone oder E-Plus in Deutschland echt lächerlich macht.

Fußnoten   [ + ]

1. aufgrund einer technischen Schwierigkeit
2. Sichtweiten bis einem Kilometer laut dem Piloten
3. Frühlingsrollen

Boombox

Diesen Artikel hab ich schon vor einer Ewigkeit angefangen und jetzt poste ich den mal endlich.

Ich hab mit Nico eine Boombox / portables Soundsystem gebaut. War eigentlich für den Sommer gedacht und ist auch im August/September fertig geworden, allerdings wurde das Wetter grauenhaft schlecht. Daher konnte ich die Box bisher nur auf dem Balkon statt im Park verwenden.

Specs

Ich beschreib sie mal so:

Speakers: JBL Hamann GTO938 – 3 Wege Lautsprecher
Verstärker: Blaupunkt THA275 PnP (Class-D)
2x 90 Watt RMS, 300 Watt Peak
Eingänge: 1x Line-In Chinch mit Lautstärkeregelung, 1x 3,5mm Klinke (volle Lautstärke – Muss über das Gerät geregelt werden)
Ausgänge: 1x Line-Out Chinch, für eine zweite Box oder FM-Transmitter.
Box: 12mm OSB-Platten
Getrennte Kammern pro Speaker
Akku: Wartungsfreier Bleiakku 12V, 45Ah – Die Box lief jetzt einige Nachmittage und Spannung liegt immer noch bei 12,4V (entladen heißt 10,4V so um den dreh), bisher musste ich sie noch nicht wieder aufladen.
Gewicht ca. 20kg davon 14kg für den Akku.
Zugang zum Verstärker

Fotos:

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Die Box war erst schwarz! In der Sonne ist die Box allerdings extrem heiß geworden, daher hab ich sie danach mit Chrom-Lack lackiert.
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Blick bei geöffneter Wartungsklappe

Was noch zu erledigen ist:

Automatische Abschaltung gegen Tiefentladung des Akkus.

Dies soll mit einem Spannungsteiler geschehen, der einen selbstsperrenden MOSFET schalten soll. Der MOSFET regelt dann ob der Remote-Eingang ein High-Signal bekommt und den Verstärker samt Speaker ein- bzw. ausschaltet. Der MOSFET versorgt dann auch den Spannungsteiler der ihn selbst schaltet. Um das Henne-Ei-Problem zu lösen, muss der der MOSFET mit einem Handschalter gebrückt werden. Da der MOSFET zum Starten manuell gebrückt werden muss, kann nach einem Abschalten wegen Tiefentladung die Box nicht mehr angehen wenn der Akku sich vermeintlich erholt hat und die Spannung mal wieder über die Schaltschwelle springt.

Letzter Mond für vier Wochen

Kizomba lief heute gut, aber bei Salsa war ich heute total im Eimer. Im Nebenraum vom großen Saal hab ich den Rhythmus irgendwie doppelt gehört. Mit dem Wechsel in den großen Saal ging es dann, aber gleichzeitig wurde auch ein neuer Song gespielt, also weiß nicht ob es auch daran lag 1ich hab ab und zu das gefühl das manche Timbas einfach zu viele Percussions auf einmal spielen oder irgendwelche Cowbells nicht zu den Claven passen oder die Raumakkustik war. Und ab und zu war das Lied auch total leise.

Und dann hab ich irgendwie in letzter Zeit das Problem das mir Figuren immer erst danach einfallen. So das ich die ganze Zeit die gleichen Basis Enchufla-, Setenta- und Sombrero-Kombinationen tanze, dabei kann ich viel mehr Figuren wenn man sie z.b. in der Rueda ansagen würde. 2vielleicht ist das auch ein Outsourcen von Kreativität, oder ich sollte gedanklich den Cantante machen.

Figuren wie der Sombrero sind ja eigentlich relativ kurz, aber man kann die ja mit zusätzlichen Drehungen, im Kreis laufen, hin und her schieben oder herumziehen verlängern, hat heute irgendwie nicht geklappt. Insgesamt aber durch die Leute, die ich heute traf und die Tänze mit ihnen ein guter Abend. Vielen Dank euch und Gute Nacht!

Fußnoten   [ + ]

1. ich hab ab und zu das gefühl das manche Timbas einfach zu viele Percussions auf einmal spielen oder irgendwelche Cowbells nicht zu den Claven passen
2. vielleicht ist das auch ein Outsourcen von Kreativität, oder ich sollte gedanklich den Cantante machen

Trip nach Vietnam

In einer Woche geht es los, ich fliege nach Việt Năm. Ich hab vor dies als Kick-Off zu nutzen, um vietnamesisch zu lernen.

Was schon mal sympathisch ist; die vietnamesische Sprache kennt keine konjugierten Verben. Ist schon mal eine Erleichterung, da ich wohl mit den sechs Tönen genug beschäftigt sein werde.